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Am 12. September stimmt das EU-Parlament abermals über die Urheberrechtsreform ab

 

Am 12. September stimmt das EU-Parlament abermals über die EU-Urheberrechtsreform ab

 

In der ersten Runde stimmten die Abgeordneten mit großer Mehrheit gegen das Durchwinken der Reform auf EU-Ebene. Nun geht es in die zweite Runde und die Interessensverbände machen wieder mobil. "Ein neues EU-Urheberrecht muss die europäische Contentwirtschaft auch effektiv vor der kommerziellen Ausbeutung durch Dritte schützen", warnen der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), der Verband der österreichischen Musikwirtschaft (IFPI) sowie der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer am 6. September 2018 vor einer Verwässerung der Materie im Vorfeld der Abstimmung des EU-Parlaments. Die Branchenvertreter begrüßen in diesem Zusammenhang ausdrücklich die von Medienminister Gernot Blümel, den beiden EU-Abgeordneten Lukas Mandl und Axel Voss bei einer Expertenrunde im Haus der Europäischen Union in Wien bekundete Unterstützung.

 

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger stimmt Voss zu, der die "dringend notwendige EU-Urheberrechtsreform" auch als Frage der Selbstbehauptung Europas bezeichnet hat. "Die europäische Contentwirtschaft ist schließlich kein Selbstbedienungsladen für US-Konzerne. In einem global gewordenen, digitalen Markt braucht es faire Rahmenbedingungen, damit wir den zukünftigen Fortbestand einer funktionierenden Medienlandschaft sowie der Beschäftigungsverhältnisse sicherstellen", so Grünberger.

Bildcredit: pixabay