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Zukunftstrends der Kundenbindung

Das erste Treffen des Marketing Circle Austria fand zum Thema Kundenloyalität statt.
© Österreichische Marketing-Gesellschaft/APA-Fotoservice/Hörmandinger

V.l.n.r.: Niko Pabst (MCÖ Geschäftsführer), Alexander Oswald (ÖMG Präsident), Alexandra Vetrovsky-Brychta (iab Vizepräsidentin), Georg Wiedenhofer (MCÖ Präsident), Barbara Rauchwarter (ÖMG Präsidentin), Anton Jenzer (DMVÖ Präsident) und Martin Wilfing (DMVÖ Geschäftsführer)

Vor kurzem haben sich die Österreichische Marketing-Gesellschaft (ÖMG), der Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ), das Interactive Advertising Bureau Austria (iab austria) und der Marketing Club Österreich zum „Marketing Circle Austria“ zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Netzwerk aufzubauen. Bei der ersten Veranstaltung dieses Kreises am 9. September in der Wiener Wirtschaftskammer wurde das Thema Kundenloyalität behandelt.

Dominik Dommick, Geschäftsführer von Payback Deutschland, betonte beispielsweise die Bedeutung von Kundenkarten- und Bonussystemen für eine langfristige Kundenbindung. Für den Marketing-Experten ist auch Programmatic Advertising ein Trend, der immer mehr an Relevanz gewinnt. Das Sammeln von Kundendaten führt zur Effizienzsteigerungen, was schlussendlich auch die Effektivität im Unternehmen steigert.Allerdings meint Dommick weiter, dass „die Kontakthäufigkeit bei Mobiles über die App immens gestiegen ist“. Durch die Digitalisierung der Flächen und des stationären Handels steigt laut des Experten die Reichweite ebenso wie die Anzahl der Touchpoints.

Ein wichtiger Punkt bei der Veranstaltung war das Thema Datenschutz. Dabei wurde von Waltraud Kotschy, Inhaberin DPCC, betont, dass „Multipartner-Loyalitätsprogramme nie dazu dienen dürfen, dass Kundendaten eines Unternehmens an anderen Partnerunternehmen weitergegeben werden“. Es sollte laut ihren Ausführungen auch immer plausible Erklärungen für die gesammelten Daten geben. Bei den Diskussionen wurde deutlich, dass Kundenbindungsprogramme alleine nicht für den Unternehmenserfolg verantwortlich sind. Denn nach wie vor zählt in erster Linie die Qualität eines Produkts.

PA/red

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