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Zoom: Wachstum deutlich langsamer

Der pandemiebedingte Boom der Videokonferenzen nimmt allmählich ab, dennoch verdient Zoom gut.
©unsplash

Viele Firmen, aber auch Universitäten und Schulen setzten während der Lockdowns auf Zoom-Meetings.

Nachdem der Videokonferenz-Dienst Zoom zu Beginn der Corona-Pandemie förmlich durch die Decke schoss, legt sich die Wachstumskurve nun: Im vergangenen Quartal stiegen die Erlöse „nur“ noch um 35 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahreswert, wie der Konzern am gestrigen Montag nach Börsenschluss mitteilte. Zum Vergleich: Im zweiten Quartal 2021 lag das Plus noch bei satten 54 Prozent, im ersten Quartal sogar bei 191 Prozent.

Trotzdem verdient Zoom nach wie vor gut und profitiert vom starken Trend zum Homeoffice – gerade jetzt, wo einige Länder wieder im Lockdown sind. So lag der tatsächliche Gewinn im vergangenen Vierteljahr bei 340,4 Millionen Dollar (302,9 Mio. Euro). Das entspricht einem Zuwachs von 70 Prozent. Da diese Werte nach der Pandemie zu fallen drohen, rüstet das Unternehmen aktuell auf und versucht, in anderen Geschäftsbereichen Fuß zu fassen. Dementsprechend startete das Unternehmen kürzlich etwa neue Angebote für Sprachtelefonie und Großkonferenzen von Firmen.

APA/Red.

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