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Schleichwerbung kann für Youtuber teuer werden

 

Empfindliche Strafe wegen Schleichwerbung

 

Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein hat gegen den bekannten YouTuber "Leon Machère" wegen Schleichwerbung ein Bußgeld verhängt. Der YouTuber habe trotz mehrfacher Hinweise der Medienanstalt unterlassen, ein Video als Dauerwerbesendung zu kennzeichnen, in dem es um die Folierung seines Autos ging, teilte die Anstalt am Montag mit. Wegen des Verstoßes gegen Bestimmungen des Rundfunkstaatsvertrags soll "Leon Machère" 5.000 Euro Bußgeld zahlen.

 

"Leon Machère", der eigentlich Rustem Ramaj heißt, hat mehr als zwei Millionen Abonnenten für seinen Videokanal. In dem beanstandeten Video stellte der YouTuber nach Einschätzung der Medienanstalt die betreffende Firma ausgiebig positiv dar. Die Behörde wies darauf hin, dass die Werbegrundsätze aus dem Rundfunkstaatsvertrag "auch für fernsehähnliche Telemedien" gelten. "Dauerwerbesendungen müssen zu Beginn als solche angekündigt und während ihres gesamten Verlaufs als solche gekennzeichnet werden."

Bildcredit: pixabay