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Staatliche Spyware wurde im Darknet angeboten

 

NSO-Mitarbeiter bietet iOS-Spyware Pegasus im Darknet an

 

Ein ehemaliger Mitarbeiter der israelischen Sicherheitsfirma NSO Group soll versucht haben, Spionage-Tools der Firma für 50 Millionen US-Dollar im Internet zu verkaufen. Das geht aus einer Anklageschrift der Staatsanwaltschaft in Tel Aviv hervor. Dem Tatverdächtigen sei es darum gegangen, der israelischen Staatssicherheit zu schaden, erklärten die Staatsanwälte.

 

Der Vorfall, der im Juni entdeckt worden war, hatte fast den kompletten Zusammenbruch des NSO-Konzerns im Wert von rund 900 Millionen Dollar verursacht. Die NSO-Gruppe, eine der bedeutendsten IT-Sicherheitsfirmen in Israel, verkauft unter der Aufsicht des Verteidigungsministeriums ihre Software an Regierungen auf der ganzen Welt. Das Unternehmen stand im Mittelpunkt einer Reihe von Kontroversen. Unter den Verkäufen finden sich nämlich auch fragwürdige Geschäfte. Die mexikanische Regierung soll mit der von NSO entwickelten Software versucht haben, Journalisten und ihr nicht wohlgesonnene Aktivisten zu überwachen.

Bildcredit: pixabay