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WKÖ fordert Hilfspaket für die Werbebranche

Nachfrage nach Werbedienstleistungen deutlich gesunken.
© Pixabay

Die Werbebranche wurde nach einer leichten Erholung im dritten Quartal vom zweiten Lockdown hart getroffen, die Wirtschaftskammer (WKÖ) fordert nun ein Hilfspaket für die Branche. Die meisten Unternehmen in der heimischen Werbewirtschaft seien mit einer schlechteren Geschäftslage konfrontiert, die Nachfrage nach Werbedienstleistungen sei deutlich gesunken.

Der WIFO-Werbeklimaindex, die Konjunkturumfrage der österreichischen Kommunikationsbranche, zeige im dritten Quartal 2020 im Vergleich mit den Vorjahres-Werten einen drastischen Einbruch. Aktuell stehe der Konjunkturindex bei +2 Punkten, deutlich unter dem Wert im Vorjahr von +23 Punkten. Der Indikator der Nachfrageentwicklung liege klar im negativen Bereich.

„Nach einer ersten, vorsichtigen Erholung der Branche im 3. Quartal 2020 trifft der neuerliche Lockdown die Werbebranche hart“, sagt Michael Mrazek, Obmann des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der WKÖ, in einer Aussendung am Dienstag. „Fast die Hälfte der befragten Unternehmen sahen unzureichende Nachfrage als Hauptgrund für die Behinderung ihrer Geschäftstätigkeit. Dies spiegelt sich auch in den Auftragsbüchern wider.“

Fast 80 Prozent der Selbstständigen meldeten Umsatzrückgänge, rund 28 Prozent beziffern den Rückgang mit 30 Prozent und mehr. Als Sorgenkind erweise sich auch die Entwicklung der Beschäftigung in der Branche. Der Beschäftigungsindex der letzten Monate fiel weiter und liegt nun mit minus 13 Punkten weit unter dem Durchschnittswert der vergangenen 5 Jahre (+0,2 Punkte).

 

APA/Red.

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