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„Wiener Zeitung“ ohne Kurz?

Tageszeitung soll Treuhandgesellschaft übertragen werden
© APA/HERBERT NEUBAUER

Der Presseclub Concordia hat am Montag einen Vorschlag zu weiteren Vorgangsweise der „Wiener Zeitung“ unterbreitet. Demnach soll die Republik die Eigentümerschaft an eine noch zu gründende Treuhandgesellschaft übertragen. Diese soll ein nachhaltiges Geschäftsmodell samt neuen Eigentümer aufstellen. Durch das geplante Aus von Pflichtinseraten sollen die Einbußen für mindestens drei Jahre ersetzt werden. Derzeitiger Eigentümer der „Wiener Zeitung“ ist die Republik, als Eigentümervertreter fungiert das Bundeskanzleramt. 

Keine Vertretung eigener wirtschaftlicher Interessen

Geht es nach dem Presseclub, soll neben der Republik auch eine Handvoll anderer Stakeholder daran beteiligt sein – unter der Voraussetzung, dass sie ohne wirtschaftliche Eigeninteressen am Erhalt der Zeitung interessiert sind. Eine bis zu zehnköpfige Gruppe aus Personen mit Medien- und Sanierungserfahrungen unter Einbindung von Redaktion und Verlag der „Wiener Zeitung“ soll dann mit der Aufgabe betreut werden. Im Falle eines Verkaufs an einen privaten Eigentümer, soll laut dem Presseclub Concordia, die „Treuhand WZ“ Qualitätsgarantien definieren. Um deren Einhaltung zu garantieren, sollen die Rechte am Titel „Wiener Zeitung“ dauerhaft bei der „Treuhand WZ“ bleiben und nur per Lizenz vergeben werden.

 

APA/ Red.

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