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Wiener Handel drängt auf Öffnung

Wiedereröffnung am 8. Februar: Handelsobfrau fordert Perspektive eines verlässlichen Öffnungstages für Händler und Konsumenten ein.
© pixabay.com

„Der Wiener Handel ist sicher, wir sind vorbereitet und wollen am 8. Februar wieder die Tore für unsere Kunden öffnen“, so Margarete Gumprecht, Handelsobfrau der Wirtschaftskammer Wien. Mit Teststrategien, Abstand halten und FFP2-Masken wird der Öffnung der Weg geebnet, ist Gumprecht überzeugt. „Die Gesundheit geht immer vor, aber Unternehmer und Konsumenten sind Pandemie-müde. Wir brauchen die Perspektive eines verlässlichen Öffnungstages und eine schrittweise Rückeroberung der Normalität. Und viele werden mir zustimmen: Einkaufen und shoppen gehört zu einem normalen Leben eben dazu“, so die Handelsobfrau.

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Es gehe aber vor allem auch um das unternehmerische Überleben: Rund 27.000 Betriebe sind derzeit geschlossen – und viele stehen mittlerweile vor großen finanziellen Herausforderungen. Jede Woche Lockdown kostet den Wiener Unternehmern zwischen 150 bis 200 Millionen. „Die Jänner-Löhne sind fällig und viele haben Probleme diese zu bezahlen“, so Gumprecht. „Die bevorstehende Öffnung ist ein wichtiger Schritt, um die Liquidität unserer Unternehmer zu sichern und Arbeitslosigkeit abzuwenden. Unsere Wiener Geschäfte sorgen seit jeher für belebte und bunte Straßen, sorgen wir jetzt dafür, dass das so bleibt“.

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29. 1. 2021 / gab / ots
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