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Wien beteiligt sich an Firmen, um Jobs zu sichern

Max. 20 Prozent Anteil; max. 7 Jahre; mindestens 50 Mio. Euro stehen zur Verfügung.
© pixabay.com

Im Kampf gegen die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wiener Wirtschaft geht die Stadt Wien nun neue Wege. So wird in der Wien Holding unter dem Titel „StolzaufWien BeteiligungsGmbH“ eine eigene Gesellschaft gegründet, deren Ziel es ist, sich temporär an Unternehmen am Standort Wien zu beteiligen, deren Existenz aufgrund der Corona-Krise gefährdet ist.

„Wir stellen damit Wiener Unternehmen, die Hilfe benötigen, Eigenkapital zu Verfügung. Ziel dabei ist es, diese Firmen zu stabilisieren und damit Jobs abzusichern“, so Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Wiens Finanzstadtrat Peter Hanke.

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© pixabay.com

Strenge Regeln, klare Kriterien

Das Kapitalvolumen der Beteiligungsgesellschaft soll vorerst rund 50 Millionen Euro betragen, wobei 20 Millionen Euro von der Stadt Wien kommen. Ebenfalls als Kapitalgeber einsteigen wollen die Wirtschaftskammer Wien sowie private Partner, die weitere 30 Millionen Euro aufbringen werden. Die Beteiligung durch die „StolzaufWien BeteiligungsGmbH“ ist auf maximal eine Million Euro bzw. maximal 20 Prozent Gesellschafteranteile pro Unternehmen begrenzt und befristet. Nach spätestens 7 Jahren werden diese Beteiligungen wieder verkauft. Zu Beginn der Beteiligung wird auch das klare Ausstiegsszenario für beide Seite festgelegt.

Details und Procedere werden in den nächsten Tagen von städtischen und externen Expertinnen und Experten erarbeitet.

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Den Blick nach vorne: Zusammen durch die Krise

Zielgruppe sind Wiener Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise, einen kurzfristigen Finanzmittelbedarf haben, langfristig jedoch auf eine positive Zukunftsprognose bauen können. Unternehmen, die für eine Beteiligung in Frage kommen, müssen auch ein „starker Teil der Wiener Identität“ sein, eine entsprechende Relevanz über Wien hinaus vorweisen können, eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung für vor- bzw. nachgelagerte Sektoren, Branchen und Unternehmen haben sowie eine relevante Anzahl an Arbeitsplätzen sichern.

Die Beteiligungen erfolgen zu marktüblichen Investitionsbedingungen und unter Einhaltung sämtlicher rechtlicher Rahmenbedingungen vor allem auch in Sachen Beihilfenrecht.

Die Entscheidung darüber, an welchen Unternehmen eine Beteiligung erfolgen soll, wird von einem hochkarätigen – noch zu definierendem – Expertenausschuss genehmigt.

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Details folgen in den nächsten Wochen: Operativ ab Mitte Mai

Wie die genaue Abwicklung erfolgt, wird in den nächsten Wochen präsentiert werden. Klar ist, dass rasch geholfen werden wird. Operativ tätig wird diese Einheit ab Mitte Mai sein.

 

6. 4. 2020 / gab/apa
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