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WhatsApp: Komplett- Verschlüsselung

Neue Funktionen zum Schutz der Privatsphäre
© Pixabay

Nach den Kontroversen um die neuen Nutzungsregeln, kündigt der Messenger-Dienst WhatsApp neue Funktionen zum Schutz der Privatsphäre an. Dazu gehören soll die Möglichkeit, Nachrichten zu verschicken, die vom Empfänger nur einmal angesehen werden können. Auch sollen künftig Chats nach einer bestimmten Zeit von alleine verschwinden können.

Im Rahmen dieser Neuerungen startete das zu Facebook gehörende Unternehmen am Montag eine Anzeigekampagne zum Datenschutz in Deutschland und Großbritannien. Die Werbevideos sollen hervorheben, dass bei WhatsApp verschickte Inhalte dank der sogenannten Ende-zu-Ende- Verschlüsselung grundsätzlich nur für die Beteiligten Nutzer im Klartext sichtbar sind. 

Kritik und Abwanderung von Nutzern 

Von den mehr als zwei Milliarden WhatsApp- Nutzer zeigten sich einige nach der Ankündigung neuer Nutzungsregeln aber kritisch, woraufhin der Messenger- Dienst mit Abwanderungen von Nutzern zu kämpfen hatte. Auslöser für die Kritik war die Einschätzung, dass mit dem Mitte Mai in Kraft getretenen Update mehr Daten mit der Konzernmuttern Facebook geteilt werden sollen. WhatsApp wies dies jedoch als Missverständnis zurück und betonte, dass die Ende-zu-Ende- Verschlüsselung nicht aufgeweicht werde. 

Cathcart, WhatsApp- Chef, räumte ein Fehler gemacht zu haben, als der neue Dienst angekündigt wurde: „Wir müssen klar kommunizieren, was wir machen und warum.“ Dies habe der Messenger- Dienst verpasst. So heißt es weiter: „Wir wurden erst klarer, als wir die Verwirrung sahen. Das geht auf unsere Kappe.“

Großteilige Zustimmung der neuen Regeln

Laut Carthcart habe inzwischen der Großteil der Nutzer die neuen Regeln akzeptiert. Genaue Zahlen nannte er dabei nicht. Ursprünglich sollten Nutzer, die den neuen Regeln nicht zustimmen wollten, mit der Zeit den Zugriff auf die Grundfunktionen verlieren. Doch inzwischen drohe diesen auch keine Konsequenzen mehr. Nur für die neuen Funktionen zur Kommunikation mit dem Unternehmen sind lediglich abhängig von der Zustimmung zum Update. 

Carthcart kritisiert darüber hinaus, dass die Regierung versuche, die Verschlüsselung in Chatdiensten aufzuweichen. „Ich hoffe, dass die Regierungen mit er Zeit einsehen, dass die wichtigsten Rollen, die sie spielen können ist, für mehr Sicherheit zu sorgen. Facebook hingegen halte weiterhin an dem Plan fest, die Komplett- Verschlüsselung als nächsten Schritt auch in seinen zweiten Chatdienst Messenger zu bringen.

APA/ Red.

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