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WhatsApp für Firmen kommt

Der neue Service „Cloud API“ soll direkte Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden vereinfachen
©unsplash

WhatsApp ist eine Tochter vom Meta-Konzern, dem ebenfalls Facebook und Instagram gehören

Der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp soll künftig auch für Unternehmen geöffnet werden, die darüber mit ihren Kunden kommunizieren können. Das gab der Social-Media-Konzern Meta, dem unter anderem auch Facebook und Instagram gehören, heute Nacht bekannt. Konkret handle es sich dabei um die neue „Cloud API“, die eine Weiterentwicklung der bekannten Business-API-Plattform darstellt. Damit will Meta Unternehmen jeder Größe ansprechen.

Das kostenlose Angebote soll dafür sorgen, dass die Zeit zur Integration auf wenige Minuten verkürzt wird. Weiter und durch den Ausbau mehr Geld verdienen will Meta-Chef Mark Zuckerberg mit Business API und der auf kleine Unternehmen ausgerichteten „WhatsApp Business App“. Cloud API ist daher weniger als Einnahmequelle, sondern eher als Einstiegsangebot zu werten, das WhatsApp insgesamt stärken soll.

Für die neue Dienstleistung hatte Meta bereits im vergangenen Jahr seine Nutzungsbedingungen geändert. Die Folge: Heiße Diskussionen zum Datenaustausch zwischen WhatsApp und Facebook. Dementsprechend forderte die EU-Kommission Anfang diesen Jahres eine konkrete Aufklärung über die neuen Bedingungen.

Meta, damals noch unter dem Namen Facebook, hatte WhatsApp bereits 2014 für rund 22 Milliarden Dollar gekauft. Vor der Übernahme finanzierte sich der Messenger über eine Gebühr von einem Dollar jährlich. Nach dem Kauf fiel es Meta zunächst schwer, ein neues, langfristiges Geschäftsmodell für den Dienst umzusetzen. Zudem werden seitdem Rufe laut, WhatsApp müsse von Meta abgespalten werden, um mehr Wettbewerb bei den Messaging-Diensten sowie um besseren Datenschutz zu gewährleisten.

Pressetext/Red.

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