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WhatsApp-Aus für gewisse Betriebssysteme

Bald läuft die App nicht mehr auf allen Mobiltelefonen
© Pixabay

Messenger-Dienst ab 1. November 2021 nicht mehr für alle Geräte verfügbar

Aufgrund einer neuerlichen Anpassung der Betriebssysteme seitens des Messenger-Dienst Anbieters WhatsApp werden ab 1. November 2021 manche Mobiltelefone nicht mehr unterstützt. Betroffen sind diesmal ausschließlich einige ältere Android-Versionen. Für Entwicklerinnen und Entwickler ist es kein Leichtes, moderne respektive regelmäßig zu adaptierende Apps für ältere Geräte bereitzustellen. Android-Betriebssysteme müssen gegenwärtig die Versionsnummer 4.1 oder aufsteigend aufweisen. Auf iPhones muss mindestens iOS 10 installiert sein. Sind die Versionen am Gerät älter, so kann es ab 1. November 2021 passieren, dass bestimmte Funktionen nicht mehr zur Verfügung stehen oder die App gar nicht mehr läuft. Updates werden seitens des Herstellers keine mehr bereitgestellt.

Kritikgebeutelt

Aber nicht nur diese Neuerung stößt Nutzerinnen und Nutzern sauer auf. WhatsApp ist schon lange in der Kritik der Datenschützerinnen und Datenschützer. Spätestens seit der Übernahme des Konzerns von Facebook im Jahr 2014 sind Sorgen und Bedenken breit gestreut. So wird unter anderem bemängelt, dass bei der Nutzung der App das vollständige Adressbuch unverschlüsselt an den amerikanischen Server von WhatsApp weitergeleitet wird. Hacker könnten diese Daten leicht abgreifen. Besonders problematisch ist daran die Tatsache, dass es sich neben den eigenen Daten auch um jene von Personen handelt, die den WhatsApp-Messenger womöglich nicht einmal installiert und damit keinerlei Zustimmung zur Verarbeitung ihrer persönlichen Daten durch den Konzern gegeben haben.

Dennoch ist der Messenger-Dienst mit dem grünen Icon der meistgenutzte der Welt. Und er wird es dank der Möglichkeit, nicht nur Bilder, Tonaufnahmen und Videoclips, sondern auch beliebig lange Nachrichten kostenlos senden zu können, vermutlich auch noch lange bleiben. RED./CH

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