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„Wetten, dass..?“-Fortsetzung: Gottschalk skeptisch

Der Quotenerfolg von „Wetten, dass..?“ lässt den ZDF über eine Fortsetzung nachdenken - Gottschalk zweifelt noch.
©Frederic Kern / Zuma / picturedesk.com

Showmaster Thomas Gottschalk (rechts) mit seinem Vorgänger und Sendungserfinder Frank Elstner.

Vergangenen Samstag ging das Revival der Kult-Sendung „Wetten, dass..?“ über die Bühne der Nürnberger Messehalle, wie ExtraDienst berichtete. Rund 13,8 Millionen Zuschauer in Deutschland und 897.000 Menschen in Österreich versammelten sich vor den Fernsehgeräten, um Showmaster Thomas Gottschalk ein letztes Mal zuzusehen, wie er spektakuläre Wetten präsentiert und mit prominenten Gästen plaudert. Bereits am Tag darauf sprach sich Norbert Himmler, der Programmdirektor des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), angesichts des Quotenerfolges für eine Fortsetzung aus: „Wir freuen uns sehr über den großartigen Erfolg der Jubiläumsausgabe. Eine Fortsetzung war eigentlich nie geplant. Angesichts der großen Resonanz werden wir aber sicher darüber noch einmal nachdenken.“

Das „Wetten, dass..?“ ohne seinen langjährigen Moderator Thomas Gottschalk aber nicht funktioniert, zeigte sich bereits, als er Ende 2011 das Zepter an Talkshow-Sternchen Markus Lanz übergab. Bei dessen letzter Sendung schalteten nur 9,27 Millionen Deutsche ein. Das Quotentief zog sich über alle 16 von ihm moderierten Ausgaben, bis der Sender die Show 2014 schließlich absetzte. Dementsprechend wäre eine erfolgreiche Fortsetzung nun nur mit Thomas Gottschalk denkbar. Dieser zeigt sich allerdings noch skeptisch und sagt am gestrigen Montag gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Mit dieser tollen Quote habe ich nicht gerechnet. Ich glaube nicht, dass das ZDF seine Pläne ändert. Wenn Sie mich fragen, fange ich an, zu überlegen.“ Zwar schließt er eine Fortsetzung nicht aus, doch wie es mit „Wetten, dass..?“ letztlich weitergeht, wird die Zukunft zeigen.

Würde es nach dem Erfinder und ehemaligen Moderator des Formates Frank Elstner gehen, solle die Sendung künftig zumindest einmal im Jahr ausgestrahlt werden. Die Bitte, sein Herzensprojekt weiterzuführen, hatte er gegenüber Gottschalk bereits während der Sendung ausgesprochen, bei der ebenfalls auf der prominenten Gästeliste stand. Gegenüber der „Bild“ fand der blonde Lockenkopf warme Worte zu seinem Vorgänger. Dieser besitze „eine große Herzensgüte“ und gönne ihm alles: „Er ist kein bisschen neidisch auf mich, obwohl er sagen könnte, er habe sein Erbe zu früh an mich abgegeben.“

APA/Red.

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