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Wettbewerbsstrafe für Apple in Frankreich

Der US-Konzern muss wegen Preisabsprachen mit Großhändlern 1,1 Milliarde Euro zahlen.
© Pixabay

MacBook Air

Die französische Wettbewerbsbehörde hat Apple mit einer Strafe von gut 1,1 Milliarden Euro für aus ihrer Sicht illegale Vertriebsvereinbarungen belegt. Der US-iPhone-Hersteller habe sich mit zwei Großhändlern abgesprochen und dadurch den Wettbewerb beeinträchtigt, erklärte Behördenchefin Isabelle de Silva am Montag (16.3.). Es gehe um diverse Apple-Produkte wie iPad-Tablets – aber nicht um iPhones.

Die beiden Großhändler Tech Data und Ingram Micro kamen mit deutlich niedrigeren Strafen von knapp 63 und gut 76 Millionen Euro davon. Die Untersuchung war von einer Beschwerde des Apple-Händlers eBizcuss aus dem Jahr 2012 ausgelöst worden.

Von Apple lag am Montag (16.3.) zunächst keine Reaktion auf die Entscheidung vor. Im vergangenen Quartalsbericht hatte der Konzern bereits mitgeteilt, dass es eine Strafe in Frankreich geben könnte. Apple weise die Vorwürfe kategorisch zurück, hieß es dort.

APA/red

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