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Werbetreibende und dubiose Websites

Werbung großer Unternehmen sind oft auf Fake-News-Seiten zu finden
© Screenshot/ Stop Funding Hate Now

Wie Untersuchungen einer Brand-Safety-Initiative zeigen, sind Inhalte von Werbetreibenden oftmals nicht nur auf seriösen Seiten zu finden

Im Mai diesen Jahres startete eine Erhebung der Brand-Safety-Initiative „Stop Funding Hate Now“ zu Werbetreibenden, die herausstellte, dass 184 österreichische Werbung-Macher auf dubiosen Websites mit großteils extremistischen, diskriminierenden oder auch rassistischen Inhalten zu finden sind. Dabei liegt die Schuld jedoch nicht bei den Werbetreibenden selbst, sondern bei den programmatischen Kampagnen im Open-Business-Segment. Die teils sehr günstigen Preise auf den fragwürdigen Portalen sind dabei ein Teil des Problems. Bot-Traffic, Fake-Devices, Fake-Apps sowie Fake-Profile oder Malware tragen ebenso dazu bei.

Blindes Vertrauen

Das blinde Vertrauen in derartige programmatische Werbung führt dazu, dass Werbetreibende mit Blick auf vermeintliche Kostenersparnisse, vertrauenswürdige Publisher-Seiten weniger mit Buchungen beauftragen. So kann es vorkommen, dass Marken auf bekannten Fake-News-Seiten wie „Nord Presse“ beworben werden, wo ebenso auch Falschbehauptungen über die Covid-19-Pandemie zu finden sind.

Die Brand-Safety-Initiative „Stop Funding Hate Now“ hat seit Beginn der Untersuchungen bereits 1.400 Marken identifiziert, die durch mangelhaft umgesetzte programmatische Kampagnen im Open-Business-Bereich in einem schädlichen Umfeld werben.

Rangliste im September 2021

So hat „Stop Funding Hate Now“ auch für September 2021 eine Rangliste herausgegeben, die auflistet welche Unternehmen aus Österreich die meiste Werbung auf fragwürdigen Seiten schaltet. Auf Platz Eins der Rangliste ist Grüner & Fischer. Den zweiten Platz belegt Hyundai. Amazon ist auf Platz drei, gefolgt von Detomaso, Uipath, Checkfelix, Monumetric und Shimano. Auf Platz Neun ist Yves Rocher und den zehnten Platz belegt Lufthansa.

 

PA/ Red.

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