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Werbespendings: Social Media überholt Print

Zenith Advertising Expenditure Forecast: Werbeausgaben für Social Media steigen auf 84 Mrd. USD.
© PUBLICIS MEDIA AUSTRIA

Erwin Vaskovich, CEO Publicis Media Austria: „Werbespendings folgen, wenn auch oft mit gewissem Zeitversatz, dem Konsumenten und seiner Medianutzung“

Laut den  Prognosen des Advertising Expenditure Forecasts von Zenith, geben Werbetreibende in diesem Jahr erstmals mehr für Social-Media-Plattformen aus als für Printmedien. Die Werbeausgaben für soziale Medien werden in diesem Jahr um 20 Prozent auf 84 Mrd. USD steigen, während die Sparte Print um 6 Prozent sinkt und auf 69 Mrd. USD zurückfallen wird.

Mit 13 Prozent Anteil an den globalen Werbeausgaben wird Social Media der drittgrößte Werbekanal, hinter Fernsehen (29 Prozent) und Paid Search (17 Prozent), sein. Dieses Wachstum verlangsamt sich mit der Zeit. Es wird voraussichtlich 17 Prozent im Jahr 2020 und 13 Prozent 2021 betragen und dann 16 Prozent aller globalen Werbeausgaben ausmachen.

„Werbespendings folgen, wenn auch oft mit gewissem Zeitversatz, dem Konsumenten und seiner Medianutzung. Social Media hat im letzten Jahrzehnt sehr stark das Informations- und Kommunikationsverhalten der Menschen verändert“, so Erwin Vaskovich, CEO Publicis Media Austria dazu. „Im Umkehrschluss ist aber nicht davon auszugehen, dass klassische Medien im Mediamix keine Bedeutung mehr haben – im Gegenteil. Der Werbetreibende und die Agentur der Zukunft müssen verstehen, mit einer größeren Fülle an Kanälen und Möglichkeiten umzugehen, diese je nach Kommunikationsziel auszuwählen und effizient und datengetrieben zu bespielen.“

Der Bereich Paid Search wird dieses Jahr zum ersten Mal 100 Mrd. USD übersteigen und bis Ende 2019 107 Mrd. USD erreichen. Dieses Segment wächst jährlich um 8 Prozent und wird sich im Jahr 2021 auf 123 Mrd. USD belaufen und 18 Prozent der gesamten Werbeausgaben ausmachen. Fernsehwerbung leidet weiterhin unter den sinkenden Einschaltquoten in den Schlüsselmärkten und wird von 182 Mrd. USD im Jahr 2019 auf 180 Mrd. USD im Jahr 2021 sinken.

 

PA / RED

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