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Werbemarkt wuchs auf 6,18 Mrd. Euro

Die größten Wachstumsraten sind bei Kino- und Außenwerbung sowie bei Social Media zu verzeichnen.
© Pixabay

Mit knapp zwei Milliarden Euro ist Printwerbung nach wie vor die Nummer eins.

Mit 6,18 Mrd. Euro sei erstmals die 6-Milliarden-Euro-Grenze übertroffen worden, zeigt eine kürzlich veröffentlichte Aufstellung des Focus Instituts. Die größten Wachstumsraten gibt es bei Kino- und Außenwerbung sowie bei Social Media. Mit knapp zwei Milliarden Euro ist Printwerbung aber nach wie vor die Nummer eins.
Influencer und neue Werbeformen im Internet sowie Marketing und Sponsoring sorgen dafür, dass immer weniger Geld aus den Werbebudgets in klassische Medien fließt. Am stärksten davon betroffen sind Magazine und Zeitschriften. Auch bei Tageszeitungen, Fernsehwerbung und selbst bei klassischer Onlinewerbung lag das Wachstum 2019 unter dem Durchschnitt von 4,0 Prozent.
Die Autobranche drosselte ihre Werbeausgaben drastisch, um brutto 24,5 Mio. Euro, auch die Modeketten gaben um rund 10 Mio. Euro weniger Geld für Werbung aus. Am anderen Ende steht der Möbelhandel mit einem Plus von 43,4 Mio. Euro, gefolgt vom Lebensmittelhandel mit 31 Mio. Euro.
Größter Werber ist der REWE-Konzern (Billa, Merkur, „Ja! Natürlich“, etc.) mit 181 Mio. Euro, gefolgt von XXXLutz mit 164 Mio. Euro und Spar mit 160 Mio. Euro. Stark ausgeweitet worden ist auch das Werbebudget bei Kika/Leiner nach der Übernahme durch Signa, hinter der der Tiroler Investor Rene Benko steht. Der Bruttowerbewert des Unternehmens stieg um 35 Prozent auf 64,3 Mio. Euro.

 

APA/red

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