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Wenig Anklang für „TikTok Stories“

Nur rund 28 Prozent der Nutzer sind von der neuen Funktion überzeugt
©pexels

„Story“-Funktionen gibt es bei Instagram und co. teilweise schon seit Jahren

Seit März haben deutsche Nutzer der chinesischen Social-Media-Plattform TikTok die Möglichkeit, über die „Story“-Funktion Inhalte für ihre Follower zu teilen, die nach 24 Stunden von selbst verschwinden. Entgegen der Erwartungen findet die neue Funktion allerdings recht wenig Anklang, wie eine Analyse der Media-Agentur OMD Germany zeigt. Demnach sind erst 28 Prozent der TikTok-User vom neuen Feature überzeugt. Eine deutliche Mehrheit von 72 Prozent steht den „TikTok“-Stories allerdings nach wie vor kritisch gegenüber.

Wie sich im Rahmen der Analyse herausstellte, sehen TikToker es zwar positiv, dass die Funktionen der Plattformen immer weiter ausgebaut werden. Außerdem könne man durch die „Stories“ Einblicke in den Alltag anderer Nutzer bekommen. Auch der „Alles auf einer Plattform“-Gedanke wird durchaus begrüßt, da den Nutzern so das Hin- und Herwechseln zwischen verschiedenen Social-Media-Plattformen erspart bleiben könnte.

Allerdings empfinden viele Nutzer die „TikTok-Stories“ als dreiste Kopie und Nachmache von anderen sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook oder Snapchat, die schon seit Jahren auf eine „Story“-Funktion setzen. Einige User wiederum lehnen derartige Content-Formate generell ab.

„Story-Formate haben auf Social-Media-Plattformen ihren festen Platz. Von TikTok ist es also richtig und wichtig, hier nachzuziehen. Das Potenzial ist schließlich enorm. Allerdings gibt es für Unternehmen noch ein großes ‚Aber‘: Bislang gibt es keine Ad Placements und die Funktion kann von Marken aktuell ausschließlich organisch genutzt werden. Noch ist unklar, ob und wann Ad Places für TikTok Stories gebucht werden können“, meint OMD-Digital-Trend-Expertin Vanessa Thiel.

Pressetext/Red.

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