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Weitere US-Wettbewerbsklage gegen Google

36 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington DC gegen Internetriesen
Pixabay

Der Internetriese Google muss sich in den USA mit einem weiteren Kartellrechtsstreit auseinandersetzen. 36 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington DC reichten eine Klage wegen wettbewerbsrechtlicher Verstöße beim Geschäft mit Apps für Android-Handys ein. Eine Stellungnahme seitens Google lag zunächst nicht vor.

Generalstaatsanwältin Letitia James zufolge sehe man einmal mehr wie Google seine Dominanz ausnutzt, um auf verbotene Art Konkurrenz zu unterdrücken. Durch die Klage wolle man Googels Monopolmacht beenden um den Verbrauchern eine Stimme geben. James führt das Bündnis der klagenden Bundesstaaten zusammen mit den Generalstaatsanwälten aus Utah, North Carolina und Tennessee an.

Höhere Preise für Nutzer

Konkret dreht sich das neue Verfahren um Kartellrechtsverletzungen beim Geschäft mit Apps für den sogenannten Play Store von Googles Smartphone-Betriebssystem Android. Die Klage wirft der Alphabet-Tochter, ihre Marktmacht zu missbrauchen, um den Wettbewerb zu behindern. Dies führe für Nutzer zu höheren Preisen, geringerer Auswahl und einem Mangel an Innovation. Auch die Höhe der Gebühren, die Google von App-Entwicklern verlangt wird kritisiert.

Es ist nur eines von einer Reihe von US-Kartellrechtsverfahren, die in den vergangenen Monaten gegen Google eröffnet wurden. 2020 hatten zahlreiche Bundesstaaten Klagen wegen angeblich illegaler Monopolstellungen des Unternehmens im Suchmaschinen- und Onlinewerbegeschäft eingereicht. Erst im vergangenen August war zudem ein Streit zwischen dem „Fortnite“-Entwickler Epic Games und dem iPhones-Hersteller Apple über App-Store-Gebühren entbrannt.

APA/red

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