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Webanalyse: Onlinenachrichtennutzung gesunken

Sowohl Nutzungszeit als auch Webseitenbesuche gingen gegenüber November trotz Kanzlerwechsels zurück.
Pixabay

Die ÖWA zählte auch im Dezember wider fleißig

Die Österreichische Webanalyse (ÖWA) hat zum zweiten Mal nach erfolgter Methodenänderung Daten veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die erfassten Onlineangebote trotz innenpolitischer Ereignisse wie einem Kanzlerwechsel seltener aufgerufen und im Schnitt kürzer genutzt wurden als noch im November. Manche der reichweitenstärkeren Nachrichtenangebote verbuchten jedoch mehr erreichte unterschiedliche Besucherinnen und Besucher.

Insgesamt verzeichneten die 126 von der ÖWA erfassten Onlineangebote im Vormonat 752 Mio. Besuche, was einem Rückgang von 19 Mio. Besuchen gegenüber November entspricht. Die durchschnittliche Nutzungszeit betrug 5:36 Minuten und war damit zehn Sekunden kürzer als im November. Ein Vergleich mit früheren Werten als November ist nicht erlaubt, da sich die ÖWA erneuerte und unter anderem die neue Kennzahl Unique User, die die Anzahl unterschiedlicher Besucherinnen und Besucher innerhalb eines Zeitraums ausweist, einführte. Weiterhin werden Unique Clients, Page Impressions als auch Visits erhoben.

Hinsichtlich der Unique User blieb orf.at im Dezember bei den Einzelangeboten mit stabilen 5,3 Mio. erreichten Personen an der Spitze. Damit wurde das Onlinenachrichtenangebot des ORF von 78 Prozent (November: 78,2 Prozent) der österreichischen Internetnutzer ab 14 Jahren genutzt. Heute.at konnte auf rund 4 Mio. Unique User zulegen (Nov.: 3,8 Mio.), was einer Reichweite von 58,4 Prozent (Nov.: 56,1 Prozent) entspricht. Rund 200.000 Unique User gewannen gegenüber November auch krone.at (3,6 Mio.), kurier.at (3,4 Mio.) und derstandard.at (3,4 Mio.) hinzu. Oe24.at lag mit 2,8 Mio. Nutzerinnen und Nutzern (Nov.: 2,7 Mio.) noch vor kleinezeitung.at mit 2,1 Mio. (Nov.: 2,3 Mio.). Meinbezirk.at (rund 1,9 Mio. Unique User) wurde im Dezember gegenüber November von rund einer halben Mio. weniger unterschiedlichen Personen aufgerufen, diepresse.com von rund 300.000 Nutzerinnen und Nutzer (1,6 Mio. Unique User) weniger.

Bei der Use-Time blieb bei den Einzelangeboten derstandard.at stärkstes heimisches reines Onlinenachrichtenangebot. Mit dieser Kennzahl wird die durchschnittliche Zeit, die man während eines Besuchs auf einer Webseite verbringt, angegeben. Derstandard.at kam hier auf im Schnitt 6:40 Minuten und wurde damit im Schnitt 29 Sekunden kürzer pro Besuch genutzt als noch im November. Auch die nachfolgenden Onlineangebote verloren in dieser Kategorie allesamt. Orf.at kam auf 6:13 Minuten (Nov.: 6:28 Minuten), krone.at auf 5:45 Minuten (Nov.: 5:58 Minuten). Vol.at reihte sich mit 5:11 Minuten (Nov.: 5:33 Minuten) vor dem mehrheitlich im Besitz der Styria befindlichen ligaportal.at (5:03 Minuten; Nov.: 5:24 Minuten) ein. Reichweitenstarke Angebote wie oe24.at (3:41 Minuten; Nov.: 3:57 Minuten), heute.at (3:32 Minuten; Nov.: 3:42 Minuten) oder kurier.at (3:17 Minuten; Nov.: 3:26 Minuten) lagen hinsichtlich der durchschnittlichen Nutzungszeit hinter so manchem reichweitenschwächeren Angebot wie nachrichten.at (4:05 Minuten; Nov.: 4:16 Minuten) oder tt.com (4:01 Minuten; Nov.: 4:18 Minuten).

Bei den Dachangeboten – diese bestehen aus mehreren Domains eines Anbieters – führt erneut das orf.at Network mit 5,6 Mio. Unique Usern. Das COPE-Dachangebot der Styria (kleinezeitung.at, diepresse.com, ligaportal.at) wurde bei erreichten 3,57 Mio. Nutzerinnen und Nutzern von den Kurier Onlinemedien (kurier.at, futurezone.at, profil.at), die im Dezember auf 3,7 Mio. Unique User kamen, als auch dem krone.at Gesamtangebot (3,64 Mio.) überholt.

 

apa

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