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Warnungen vor Fake-News ändern Verhalten

Markierte Tweets sind laut UAH-Analyse weniger glaubwürdig.
© Pixabay

Eine Studie der University of Alabama in Huntsville (UAH)  zeigt, dass Kennzeichnungen von Falschinfos auf Twitter das Nutzerverhalten verändern. Warnhinweise führen nämlich dazu, dass Nutzer betreffende Tweets als weniger glaubwürdig, zuverlässig, genau, nützlich, relevant und interessant betrachten. Damit sinkt dann auch die Motivation, derartige Meldungen mit einem „Like“ zu versehen oder weiter zu teilen, wie eine Studie der University of Alabama in Huntsville zeigt.

„Wir haben ein Überangebot an Information in sozialen und traditionellen Medien. Einige Leute teilen naiv schlechte Informationen. Es gibt aber auch Akteure, die das mit Absicht tun, weil sie ihre eigenen politischen und finanziellen Agenden verfolgen“, so Candice Lanius, Assistant Professor am Communication Arts Department der UAH.

Um dieses Problem zu lösen, gebe es verschiedene Ansätze, wie Lanius erläutert. Oftmals gehe es darum zu versuchen, das Verhalten der User zu verändern. „In den meisten Fällen führt das dann nur dazu, dass diese Leute noch stärker an ihren falschen Überzeugungen festhalten“, betont die Forscherin: „In unserer Studie waren wir aber positiv überrascht zu sehen, dass Warnhinweise wirken“, so die Wissenschaftlerin.

 

pressetext/Red.

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