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Viennale: „Imaginäre Grenzen überwinden“

Die Schwerpunkte des 59. Filmfestivals sind unter anderem „Dialog der Generationen“, „Krise der Demokratie“ und „Fernweh“.
© Alexi Pelekanos

Über 90.000 Filminteressierte besuchen jährlich die Viennale.

Soeben gewährte Direktorin Eva Sangiorgi erste Einblicke in das 59. Wiener Filmfestival Viennale. Einer der roten Fäden des Events behandelt etwa die Problematik zwischen Jung und Alt. So auch der Jugendfilm „Petite maman“, übersetzt „kleine Mutter“, von Céline Sciamma. Er dreht sich um ein kleines Mädchen, dass mittels Zeitschleife zur Freundin ihrer eigenen Mutter aus Kindertagen wird.

Weitere Schwerpunkte

Das in der Corona-Krise hervorgerufene Fernweh könnte hingegen bei jenen Werken gestillt werden, die sich mit dem Reisen auseinandersetzten. „Drive My Car” von Ryûsuke Hamaguchi nach einer Kurzgeschichte von Bestsellerautor Haruki Murakami ist ein gelungenes Beispiel dafür. Aktuelle Zeitgeschehnisse werden wiederum in Arbeiten wie „Nous“ von Alice Diops verarbeitet. Auf ihrer Reise porträtiert die preisgekrönte Dokumentarfilmerin verschiedene Menschen, die rund um die Pariser Schnellbahnstrecke RER B leben. Darüber hinaus sind den Tagen zwischen 21. Und 31. Oktober noch eine Monografie des britischen Regisseurs Terence Davies und ein Schwerpunkt dem Schaffen des ukrainischen Regisseur Henrik Galeen gewidmet.

RED./TOB

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