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Sicherheitsexperten warnen vor verwundbaren Robotern

 

Experten warnen vor Angriffen auf das "Internet of Things"

 

Das Forward Looking Threat Research Team (FTR) von Trend Micro geht davon aus, dass das Internet of Things am meisten von Angriffen verschiedener Art betroffen sein wird. Kein Wunder, werden doch laut statistica im Jahr 2020 mehr als 30 Milliarden Geräte jeglicher Art vernetzt sein und zudem meist aus der Ferne gesteuert werden. Besonders kritisch könne dies bei Fabriken werden, die Robotik einsetzen. Abhängig vom tatsächlichen Setup und dem Sicherheitsniveau der anvisierten Smart Factory können Angreifer Attacken anstoßen, die zu massivem finanziellen Schaden für das Unternehmen oder, schlimmer noch, zur Schädigung kritischer Güter führen können.

 

Die Sicherheitsanalyse ergab, dass die auf diesen Geräten laufende Software häufig veraltet ist, auf angreifbaren Betriebssystemen basiert, teilweise auf obsoleten kryptografischen Bibliotheken aufbaut und schwache Authentifizierungssysteme mit Standard- oder nicht modifizierbaren Login-Informationen nutzt. Industrieroboter müssen einigen grundsätzlichen Regeln folgen, fordern die Sicherheitsforscher: akkurates „Lesen“ der physischen Welt über Sensoren, „Schreiben“ (d.h. Aktionen ausführen) über Motoren und Werkzeuge, Verweigern von selbstbeschädigender Kontrolllogik und, am wichtigsten, nie einem Menschen Schaden zufügen. Über die Kombination der im eigenen Labor in einem realen Standardroboter entdeckten Schwachstellen führten die Sicherheitsforscher vor, wie ein Remote-Angreifer diese fundamentalen Gesetze brechen kann, bis hin zu Änderungen oder dem Einschleusen kleiner Defekte in ein gefertigtes Produkt oder der physischen Beschädigung des Roboters, dem Diebstahl von Betriebsgeheimnissen oder Verletzung von Menschen.

Bildcredit: pixabay