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Vertrauen in Medien erholt sich

Laut dem „Reuters Institute Digital News Report" scheint das Vertrauen trotz verstärkter Fake News-Debatten zu steigen.
@Pixabay

Printmedien als Quelle zur Informationsbeschaffung sind stets auf einem Sinkflug.

Die Corona-Pandemie hat für die Medienbranche nicht nur inhaltliche und strukturelle Änderungen gebracht, sondern auch einen Vertrauenszuwachs seitens der Konsumenten. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Österreich-Auswertung des „Reuters Institute Digital News Report“. Auch die Bereitschaft, für Nachrichten zu bezahlen, sei im Jahr 2021 gestiegen. Basis der Studie bildet eine Befragung von rund 2.000 Österreichern (Befragungszeitraum 13. Jänner bis 1. Februar 2021).

Printmediennutzung rückläufig

Das Fernsehen bleibt als Hauptnachrichtenquelle in Österreich mit einer Nutzung von 36 Prozent an der Spitze, Websites und Apps von Zeitungen holen jedoch auf: Sie sind für 15,3 Prozent der Befragten die Hauptquelle von Nachrichten (2020: 13,6 Prozent). Weiterhin rückläufig (von 14,4 Prozent im Jahr 2020 auf 9,4 Prozent im Jahr 2021) ist die Nutzung von Print-Medien als Hauptnachrichtenquelle.

Zahlbereitschaft steigt

Die Zahl jener, die für Online-Nachrichten bezahlen, ist um 1,4 Prozentpunkte auf 12 Prozent gestiegen. Hier zeigt sich vor allem, dass jüngere Menschen eher bereit sind, für Nachrichten Geld auszugeben. 17,2 Prozent der 18- bis 24-Jährigen gaben an, für Online-Nachrichten zu bezahlen, während dieser Wert in jedem weiteren Lebensjahrzehnt sinkt und bei den Über-55-Jährigen nur mehr 9,3 Prozent ausmacht.

 

APA/Red.

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