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Autor verfälscht Interview mit Starkomponist

 

Fantasie-Interview mit Ennio Morricone im Playboy

 

Das Interview des deutschen Playboy mit dem Filmkomponisten Ennio Morricone hat hohe Wellen geschlagen. Zuerst, weil Morricone in dem Interview ungebremst über Regisseur Quentin Tarantino und die Oscars herzieht. Später dann, weil sich herausstellte, dass das Gespräch in Teilen offenbar "nicht korrekt widergegeben war", wie der Verlag einräumte. Morricone hatte bereits juristische Schritte angekündigt. Nun hat seine Konzert-Agentur ein Entschuldigungsschreiben des Interviewers veröffentlicht, der zugibt, das Interview verfälscht zu haben.

 

Andere Personen, die bei dem Interview anwesend waren, u.a. von Semmel Concerts und eine Übersetzerin, hätten bestätigt, dass Ennio Morricone während des Gesprächs keine negativen oder herabsetzenden Bemerkungen mit Bezug auf Quentin Tarantino oder die Oscar Academy gemacht habe, so die Agentur in ihrer Mitteilung. Morricones Agentur hat daraufhin Marcel Anders gebeten, seine Geschichte zurückzuziehen und ein Entschuldigungsschreiben zu schicken.

Bildcredit: pixabay