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Online-Handel geht gegen gefährliche Produkte vor

 

Online-Handel gegen gefährliche Produkte

 

Vertreter von vier großen Handelsplattformen haben Anfang der Woche in Brüssel eine freiwillige Verpflichtung unterzeichnet, gefährliche Güter schneller aus dem Verkehr zu ziehen. Amazon, eBay, Rakuten Frankreich und AliExpress wollen demnach in der EU künftig innerhalb von zwei Werktagen auf entsprechende Hinweise von Behörden reagieren. Unter gefährlichen Produkten versteht man unter anderen Kosmetik und weitere frei verfügbare Substanzen, die oft aus Asien kommen und in keiner Weise den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen.

 

Die Plattformbetreiber selbst wollen sich aktiver einbringen und das Angebot auf der Plattform mit vorhandenen Informationen über zurückgerufene oder gefährliche Produkte abgleichen, wie sie zum Beispiel über das EU-Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte bereitgestellt werden. Zudem haben sich die Unternehmen dazu verpflichtet, besser zu kontrollieren, dass einmal entfernte Angebote gefährlicher Produkte nicht erneut auftauchen. 2017 haben europäische Verbraucherschutzbehörden mehr als 2200 gefährliche Produkte gemeldet. Nach Angaben der EU-Kommission folgten europaweit fast 4000 Rückrufaktionen, Verkauf- oder Importstopps.

Bildcredit: pixabay