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Veranstaltungsbranche verlangt nach Startbonus

Nach Wiederöffnungen folgt Ruf nach Umsatzbonus oder Fixkostenzuschuss
@ Pixabay

Warnung vor Betriebssterben – lange Planungsphasen und Vorlaufzeiten belasten die Veranstaltungsbranche schwer

Die Veranstaltungswirtschaft ruft nach den weitestgehenden Corona-Lockerungen nach einem Startbonus, damit der Neustart gelingen möge. „Wichtig wäre eine branchenspezifische Lösung“, sagt Hannes Dopler der in der Kärntner Wirtschaftskammer für die Veranstalter spricht. „Einerseits benötigen wir die Verlängerung der Kurzarbeit um zumindest zwei bis drei Monate. Andererseits wird es nicht ohne finanziellen Zuschuss wie Umsatzbonus oder Fixkostenzuschuss gehen.“ Ansonsten drohe vielen Betrieben das Aus. Davon wiederum wären auch zuliefernde Firmen und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.

Kostenintensive Rückkehr

Die Hilfe solle gestellt werden, bis die Umsätze wieder fließen. Denn bis das Geschäft wieder ordentlich laufe, würden Monate vergehen, so die Einschätzung der Branche, die in den vergangenen zwei Jahren besonders von Beschränkungen und Berufsverboten im Zuge der Anti-Coronamaßnahmen betroffen war. Die Fixkosten sind aber laufend vorhanden. „Die Betriebe jetzt wieder hochzufahren, ist nicht nur ein Kraftakt, sondern mit großem finanziellen Aufwand verbunden“, so Dopler. Dazu kommen die Rückzahlungen für Überbrückungskredite, die zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer in Anspruch nahmen. „Viele Kollegen berichten, dass es für sie kaum möglich ist, wieder neu durchzustarten. Das Wiederhochfahren kostet enorm viel Geld, aber die Reserven sind aufgebraucht“, so Dopler. Die Veranstaltungswirtschaft hätte eine wesentlich längere Vorlaufzeit gebraucht. „Auf Knopfdruck zu öffnen, das funktioniert in unserer Branche nicht. Wir arbeiten mit langen Planungsphasen.“ APA/RED.

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