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US-Verlagsriese meldet Konkurs an

Journalistischer Betrieb soll aber weitergehen - Konzern will Schulden abbauen.
© Unsplash

Die US-Mediengruppe McClatchy hat Konkurs angemeldet und peilt eine umfassende Restrukturierung an. Der zweitgrößte US-Verlag für Lokalzeitungen reichte am Donnerstag, den 13. Februar 2020, einen Antrag bei einem Konkursgericht in New York ein. Der journalistische Betrieb soll aber weitergehen.

Mit dem Insolvenzverfahren will McClatchy einen Teil seiner Schuldenlast loswerden und Spielraum für einen Ausbau seines digitalen Angebots gewinnen. Zu McClatchy gehören 30 Zeitungen in 14 US-Bundesstaaten, darunter der „Miami Herald“, „The Kansas City Star“ und „The Charlotte Observer“. Laut einem Restrukturierungsplan könnte das Investmentunternehmen Chatham Asset Management die Mehrheit an dem Medienkonzern übernehmen. McClatchy will sich zudem von der New Yorker Börse zurückziehen.

Die Schwierigkeiten McClatchys stehen beispielhaft für die Medienkrise in den USA. Im vergangenen Jahrzehnt mussten Studien zufolge rund 2.000 Lokalzeitungen schließen, weil Verkaufszahlen und Werbeeinnahmen einbrachen.

 

APA/Red

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