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Microsoft will Militär beliefern

 

Microsoft will Militär und Geheimdienste unterstützen

 

Erst vor wenigen Wochen hat sich der Online-Gigant Google aus den Geschäften mit dem Pentagon zurückgezogen. Bei Microsoft allerdings gehen die Uhren anders. Der Konzern sieht keinen Grund, auf Geschäfte mit dem US-amerikanischen Militär und den Geheimdiensten zu verzichten. Laut einem Bericht der New York Times kommentierte Brad Smith, Chefsyndicus des Unternehmens, diesen Standpunkt so: "Microsoft wurde in den Vereinigten Staaten geboren, hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten und ist aufgrund der Vorteile großgeworden, die es mit sich bringt, in diesem Land angesiedelt zu sein."

 

Erst in der vergangenen Woche hatten Mitarbeiter von Microsoft und Amazon sich anonym gegen eine Beteiligung ihrer Unternehmen an Militärprojekten ausgesprochen. In einem offenen Brief kritisierten Microsoft-Mitarbeiter, dass ihr Unternehmen an der 10 Milliarden schweren Ausschreibung des US-Verteidigungsministeriums zum Betrieb des Cloud-Systems Joint Enterprise Defense Infrastructure (Jedi) teilnimmt und fordern das Unternehmen dazu auf, die Beteiligung an Projekten dieser Art künftig auszuschließen.

Bildcredit: pixabay