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Umsatz-Boom bei Mobile Games

Spiele-Apps konnten 2021 insgesamt 2,8 Milliarden Euro umsetzen - besonders groß ist das Geschäft mit In-App-Käufen
©unsplash

Viele Spiele, die eigentlich kostenlos gespielt werden können, verführen ihre Spieler zu In-App-Käufen

Die meisten beliebten Spiele-Apps für das Smartphone sind kostenlos. Möchte man im Spiel allerdings weiterkommen, lange Wartezeiten überbrücken oder spezielle Inhalte freischalten, müssen Spieler oftmals ihr Geldbörserl zücken. Free-to-Play-Spiele sind also oftmals nur ein Köder von Entwicklerfirmen, die mit ihren Stammspielern Milliarden verdienen.

Das zeigte sich auch im vergangenen Jahr. Wie neue Zahlen des game – Verband der deutschen Games-Branche zeigen, verzeichnete der deutsche Markt für Mobile Games ein deutliches Wachstum von 22 Prozent. Damit kletterte der Umsatz mit den Spiele-Apps auf rund 2,8 Milliarden Euro. Davon entfallen satte 99 Prozent auf In-App-Kaufe.

Für Apps zu zahlen ist demnach ziemlich unbeliebt. Nur noch sieben Millionen Euro konnten damit 2021 in Deutschland umgesetzt werden. Abo-Modelle für Spiele, wie etwa der Google Play Pass oder Apple Arcade, konnten Ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr hingegen um 200 Prozent steigern. Das entspricht rund zwölf Millionen Euro.

Mit Videospielen allgemein (also auf allen Endgeräten) konnte der deutsche Games-Markt nach dem Rekordjahr 2020 auch im vergangenen Jahr deutlich den Umsatz steigern. Betrug das Wachstum im ersten Pandemiejahr 32 Prozent, verzeichnete die Branche 2021 ein Plus von 17 Prozent zum Vorjahr. Mit Games, Games-Hardware und Gebühren für Gaming-Online-Dienste konnten also rund 9,8 Milliarden Euro umgesetzt werden. Was Hardware betrifft war im vergangenen Jahr die Nachfrage nach Spielekonsolen und Gaming-PC-Zubehör besonders hoch.

Pressetext/Red.

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