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Ukrainische Journalisten in Gefahr

Reporter ohne Grenzen fordern nach Angriff auf Fernsehsender höhere Sicherheitsmaßnahmen.
© Pixabay

Nach dem Angriff auf einen ukrainischen Fernsehsender am Samstag hat die international tätige Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) höhere Sicherheitsmaßnahmen für Journalisten gefordert. „Medienschaffende dürfen als Konsequenz ihrer Arbeit nicht mit gewaltvollen Angriffen rechnen müssen“, erklärte die österreichische ROG-Präsidentin Rubina Möhring am Montag in einer Aussendung.

Der TV-Sender „112 Ukraine“, der dem pro-russischen Abgeordneten Taras Kozak gehört, hatte für Dienstag die Ausstrahlung eines Dokumentarfilms, der auch ein Interview mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin beinhaltet, geplant. Die Fernsehstation war wenige Tage vor dem Angriff mit einem Granatwerfer von der ukrainischen Staatsanwaltschaft, die von einem „russischen Propagandafilm“ sprach, verwarnt worden.

Für ROG sei es wichtig, „dass ungeachtet der politischen Situation der Ukraine Medienschaffende nicht unter Beschuss geraten dürfen“, betonte Möhring, und sie appellierte: „Die körperliche Unversehrtheit prorussischer sowie proukrainischer Berichterstatter muss umfassend gewährleistet werden.“

 

APA/red

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