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Trump plant eigene Social-Media-Plattform

Mit „Truth Social“ will Donald Trump die „Tyrannei“ der großen Social-Media-Konzerne beenden.
©unsplash

Donald Trump war von 2017 bis 2021 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten.

Nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump von seiner ehemaligen Lieblingsplattform Twitter verbannt wurde, möchte er nun ein eigenes Soziales Netzwerk gründen, wie er am Mittwoch ankündigte. „Truth Social“ soll die Plattform heißen, mit der er den großen Konzernen die Stirn bieten möchte. Bereits im Laufe des kommenden Monats soll diese launchen, erstmals allerdings nur zu Testzwecken und für ausgewählte Nutzer. Anfang 2022 ist dann der Zugang für die breite Öffentlichkeit geplant.

Mit dem neu gegründeten Unternehmen Trump Media & Technology Group (TMTG) möchte der ehemalige Präsident den Social-Media-Markt in eine neue Richtung lenken. „Wir leben in einer Welt, in der die Taliban eine große Präsenz auf Twitter haben, aber euer amerikanischer Lieblingspräsident wurde zum Schweigen gebracht“, so Donald Trump, „Das ist inakzeptabel.“ Neben dem Netzwerk soll es aber auch noch einen neuen Videodienst geben, der sich auf politisch inkorrekte Unterhaltungsformate fokussierten soll.

Ausschluss von etablierten Plattformen

Twitter war Trumps großes Medium zur Kommunikation mit seinen Anhängern – und Hatern – während seiner Amtszeit. Nach zahlreichen Tweets, die vor Falschinformationen nur so sprudelten, wurde er nach der Stürmung des Kapitols schließlich der Plattform verwiesen, weil er seine Follower zur Gewalt angestachelt hätte. Es hätte ein „Risiko weiterer Aufstachelung zur Gewalt“ gegeben, so Twitter.

Auch Facebook sperrte den Unternehmer im Mai auf unbestimmte Zeit. Zu dieser Zeit hatte er dort rund 35 Millionen Abonnenten. Dem schlossen sich schließlich auch YouTube, Instagram, Snapchat und noch einige weitere Medien an. Selbst sein eigener Blog „From the Desk of Donald J. Trump wurde bereits einen Monat nach Veröffentlichung wieder vom Netz genommen. Seitdem versucht Trump, seine Reichweite irgendwie wieder zurückzugewinnen – unter anderem mit Klagen gegen die Konzerne. Bisher allerdings erfolglos.

APA/Red.

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