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„Trump bringt Reporter in Lebensgefahr“

New-York-Times Chefredakteur erhebt schwere Vorw√ľrfe gegen den US-Pr√§sidenten.
© Unsplash

Der Chefredakteur der amerikanischen Tageszeitung „New York Times“ wirft US-Pr√§sident Donald Trump vor, mit seiner Rhetorik zu Gewalt gegen Journalisten anzustacheln. „Ich denke, mit pers√∂nlichen Angriffen auf Journalisten, wenn er sie beschimpft, bringt er sie in Lebensgefahr“, sagte Dean Baquet dem „Guardian“ in einem Interview, das am Montag, den 18. November, ver√∂ffentlicht wurde.

Reporter als „unamerikanisch“ oder als „Volksfeinde“ zu bezeichnen, sei ein „widerw√§rtiger Angriff auf die Presse“, so Baquet. Die „NewYork Times“ wurde in den vergangenen Jahren zum Feindbild f√ľr die Unterst√ľtzer des Pr√§sidenten. Das Blatt profitierte aber auch durch gestiegene Abonnentenzahlen.

Trotz kritischer Berichterstattung √ľber Trump will Baquet nicht so weit gehen, √ľber die Absichten des US-Pr√§sidenten zu urteilen. Beispielsweise weigert er sich, ihn als Rassisten oder Sexisten zu verurteilen, obwohl er Aussagen Trumps als „spaltend“ bezeichnet. Besser sei es, einfach zu berichten, was Trump sage oder mache, so Baquet. Die Leser k√∂nnten sich ihr eigenes Urteil bilden.

 

APA/Red

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