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„TransFORM“-Diskussion im ORF

Digitaler Medienwandel erreicht den ORF.
© Pixabay

Der Digitalverlag „Hashtag“ wurde erst vor Kurzem gegründet. Das Team des Verlages möchte jungen journalistischen Talenten helfen, ihre Angebote für Plattformen wie Instagram oder TikTok zu entwickeln. Ins Leben gerufen wurde er, um „zeitloses journalistisches Handwerk mit zeitgenössischen digitalen Formen zu verbinden“. Das meint Stefan Apfl von „Hashtag“. Auch Medien werden beim digitalen Wandel unterstützt.

Am Dienstag fand eine ORF-Diskussion im Rahmen des „TransFORM“-Prozesses statt. Damit können ins Internet abgewanderte Personen wieder erreicht werden. „In einer perfekten digitalen Welt gibt es für die unterschiedlichen Zielgruppen Angebote, die auf Augenhöhe sauberen Journalismus liefern“ so Apfl. Derzeit gibt es in Österreich keine Strukturen und Formate dafür.

Für so eine Änderung braucht es eine Gesetzesnovellierung. Der ORF möchte mit dem Player bei jungen Menschen in der digitalen Sphäre wieder Anschluss finden. Dazu fehlt aber noch die Erlaubnis, Inhalte „online-only“ und „online-first“ bereitzustellen. Auch wenn digitale Inhalte eine größere Rolle spielen werden, „heißt das nicht, dass wir alles über Bord werfen“, so Irina Oberguggenberger vom Channel-Management von ORF 1.

Eine digitale Plattform wie „zdfkultur“, in der Inhalte der ZDF-Kulturredaktion angeboten werden, ist dem ORF derzeit nicht erlaubt.

APA/red

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