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Tourismus: Werbung und PR in Krisen-Zeiten?

ExtraDienst bat zwei Kommunikationsexpertinnen um ein persönliches Statement zur Corona-Krise.
Bild von Markus Spiske auf Pixabay

Medien porträtieren im Tourismus Bilder für die Zeit nach den Reisebeschränkungen

Ute C. Hopfengärtner, Geschäftsführerin Wilde & Partner Communications:

„Im Krisenmodus seine Hausaufgaben machen“

„Öffentlichkeitsarbeit und PR war und bleibt das wichtigste Kommunikationsmittel. Die Menschen denken sich ihre Sehnsuchtsorte, und Medien portraitieren Bilder ‚für die Zeit danach‘. Deshalb ist es wichtig, präsent zu bleiben – vor allem bei den erdgebundenen Destinationen. Selbst, wenn die Grenzen in ein paar Wochen wieder geöffnet werden, die Vorsicht bei der Urlaubsentscheidung wird eine neue Begleiterin sein. Statt in die Ferne zu schweifen, wird man das ‚Gute so nah‘ vorziehen. Ein Vorsprung für den erdgebundenen Tourismus. Wir haben das große Glück, dass wir uns als Agentur schnell auf Neuerungen einstellen können. Wir haben keine Produktionsstraßen, die umgebaut werden müssen, wir haben unsere Ideen, unser Hirn und unsere Leidenschaft. Und all das kann uns durch die nächsten Wochen tragen und Fundamente bauen, auf denen wir das ‚Danach‘ aufbauen und weiterbauen können. Auch wenn es dieses Mal länger dauern könnte als viele befürchten, nach der Krise wird sich zeigen, wer nach dem Umschalten in den Krisenmodus seine Hausaufgaben gemacht hat.“

Ulrike William-Kinz, Kinz Kommunikation, Wien:

„Jetzt Präsenz-Maßnahmen setzen“

„Für die Tourismusbranche ist ganz wichtig, präsent zu bleiben. Vor allem im Nahbereich, auf den sich das Reisen anfangs konzentrieren wird. Für unsere Kunden (österreichische Tourismusregionen und Hotels) setzen wir diverse ‚Präsenz-Maßnahmen‘ um, mussten jedoch auch manches wie z. B. Medienreisen auf unbestimmte Zeit verschieben. Manche Projekte liegen ‚auf Eis‘, was unseren Arbeitsaufwand aktuell etwas reduziert. Sobald sich wieder Licht am Reisehorizont zeigt, werden wir auch diese in Angriff nehmen können. Sofern die Budgets zur Verfügung stehen – gerade für Hotels bringt die Corona-Krise große Einbußen mit sich.“

red

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