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„taz“: Zwei neue Chefredakteurinnen

Nach Abgang von Georg Löwisch rücken Ulrike Winkelmann und Barbara Junge nach.
© TAZ

Ulrike Winkelmann und Barbara Junge

Die Redaktion der deutschen Tageszeitung „taz“ wird künftig von einer weiblichen Doppelspitze geführt. Die Journalistin Ulrike Winkelmann (48) kommt vom öffentlich-rechtlichen Deutschlandfunk und übernimmt mit August die Position der Chefredakteurin, teilte die taz Verlags- und Vertriebs GmbH am Dienstag, den 14. April, in Berlin mit. Gleichberechtigt in dieselbe Position wurde zudem Barbara Junge (52) berufen.

Junge ist seit 2016 bereits stellvertretende „taz“-Chefredakteurin. Sie beginnt im Mai in neuer Funktion. Die Redaktionsspitze der überregionalen Tageszeitung wird frei, weil Chefredakteur Georg Löwisch zur Wochenzeitung „Die Zeit“ wechselt. Er wird dort Chefredakteur der „Zeit“-Extraseiten „Christ & Welt“ sowie „Zeit“-Autor. Löwisch war seit 2015 „taz“-Chefredakteur.

„taz“-Genossenschaft-Vorstandsmitglied Pascal Beucker sagte über die neue Doppelspitze: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit Ulrike Winkelmann eine profilierte und erfahrene Kollegin zur „taz“ zurückzuholen.“ Mit ihr und Junge werde künftig ein starkes Frauenduo die Geschicke der Redaktion lenken.

Winkelmann volontierte bei der „taz“ und arbeitete dort danach unter anderem als Redakteurin für Sozialpolitik und Parlamentskorrespondentin und leitete später auch zeitweise das Innenressort. Dazwischen ging sie für ein Jahr zur Wochenzeitung „der Freitag“. 2014 wechselte sie dann als Politik-Redakteurin zum Deutschlandfunk.

Auch Junge hat ihre journalistischen Wurzeln bei der „taz“. 2001 wechselte sie den Angaben zufolge zum „Tagesspiegel“ und war dort auch als Washington-Korrespondentin tätig. 2016 kam sie dann zur „taz“ zurück.

 

APA/Red

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