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Südkorea gegen Apple und Google

App-Store-Betreiber müssen alternative Zahlungsanbieter zulassen
© Unsplash

Google und Apple müssen künftig in Südkorea auch alternative Zahlungsanbieter zulassen

Laut einem neuen Gesetz müssen große App-Store-Betreiber wie Apple und Google künftig auch alternative Zahlungsanbieter zulassen, wie „The Register“ am Mittwoch berichtete. Ihre dominante Stellung dürfe demnach nicht in der Weise missbraucht werden, dass die Einschränkung eigener Bezahl-Services anderen Zahlungsanbietern ein Geschäft mit App- und In-App-Käufen unmöglich macht.

Die neue Regelungen stoßen den beiden Internet- und Technologieriesen Apple und Google sauer auf, sodass Apple bereits vor einer Zunahme an Betrügerein bei App-Käufen warnt. Begründet wird es damit, dass etwaige Defizite seitens der Drittanbieter in Sachen Sicherheitsanforderungen für die Abwicklung von Zahlungen entstünden. Google führt darüber hinaus an, dass erhobene Gebühren bei Zahlungen der Verbesserung von Android dienen. 

Die Asia Internet Coalition warnt dem hinzu davor, dass das Gesetz  gegen internationale Handelsbedingungen verstößt und hat die neue Regelung indes als entmutigend bezeichnet. „Diese ausdrücklich diskriminierenden Änderungen kippen das Spielfeld zugunsten der koreanischen Inlands-App-Märkte und werden letztendlich koreanischen App-Entwicklern und Endnutzern schaden, die die Dienste schätzen, die im aktuellen koreanischen Mobile-App-Ökosystem angeboten werden.“ 

PA/ Red.

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