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Styria feierte 150 Jahr-Jubiläum in Graz

Im Rahmen des Festakts wurde die Festschrift „Styria. Medien. Menschen.“ präsentiert.
© Alte Universität Graz

Aula der Alten Universität in Graz

Die Styria Media Group gedachte am 14. September 2019 in Graz der Gründung des Unternehmens im Jahre 1969: Nach Angaben des Geschäftsführers der Styria-Buchverlage, Matthias Opis, wurde am 16. September 1869 der „Katholische Preßverein“ zur Unterstützung des „Grazer Volksblatts“ gegründet. Noch heute wird die Styria Media Group vom „Katholischen Medien Verein“ – so die derzeitige Bezeichnung – und dessen Privatstiftung getragen. Zu dem Unternehmen gehören neben der Tageszeitung „Kleine Zeitung“ auch „Die Presse“ und „Die Furche“. Damit erreicht der Medienkonzern 1,1 Millionen Leser. Hinzu kommen noch die Radiosender „Antenne“ (Steiermark und Kärnten) mit etwa 365.000 Hörer und die Styria-Internetseiten mit rund 4,1 Millionen Usern.

An dem Festakt am Samstag (14.9.) im Festsaal der Alten Universität in Graz nahmen hochrangige Vertreter aus Medien, Kirche, Politik, Wirtschaft und Kultur teil. Bischof Wilhelm Krautwaschl betonte in seiner Ansprache, dass Styria als Medienplattform „mit klarer katholischer Verbindung eine ‚breite Vielfalt‘ biete. „Angesichts der grundlegenden Veränderungen durch die Digitalisierung und der Gefahr von Gleichgültigkeit einerseits und Radikalisierung andererseits gilt es als Medienunternehmen Orientierung zu schaffen“, meint er weiter.

Außenminister Wilhelm Schallenberg, der auch für die Medien zuständig ist, unterstrich in seiner Rede die internationale Bedeutung des Konzerns. Er meinte, dass die Styria wie „ein Fels in der Brandung“ sei, die durch Qualität und österreichische Inhalte einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Desinformation und zur Identität des Landes leiste.

Im Rahmen der Feier, die von der „Furche“-Chefredakteurin Doris Helmberger-Fleckl moderiert wurde, präsentierte Opis die Festschrift anlässlich des Jubiläums mit dem Titel „Styria. Medien. Menschen.“ Sie erzählt auf knapp 400 Seiten nicht nur die Geschichte des Unternehmens sondern informiert auch über den aktuellen Stand des Konzerns.

PA/red

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