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Start für „Amazon Luna“

Mit „Amazon Luna“ können Kunden Videospiele ohne vorherige Installation auf ihren Geräten spielen
©unsplash

Künftig braucht man als „Luna“-Kunde zum Zocken keine eigene Hardware mehr

Der Online-Riese Amazon geht den nächsten großen Schritt in der Gaming-Branche: „Amazon Luna“ soll es Kunden ermöglichen, Spiele direkt auf ihre Endgeräte zu streamen – und zwar ohne, dass man das jeweilige Game davor downloaden muss. Das kann man als Meilenstein in der Videospiel-Industrie sehen. Allerdings beschränkt sich der Service bisher nur auf die USA.

„Wir freuen uns, dass Amazon Luna nun allen auf dem US-Festland zur Verfügung steht. Der Service wird es deutlich leichter machen, sich sofort ins Spielen zu stürzen – und das auf Geräten, die Sie ohnehin bereits besitzen“, erklärt das verantwortliche Entwickler-Team via Amazon Luna Blog. Vor dem Launch habe man den neuen Dienst ausgiebig in einer „Early Access“-Phase getestet. „In der Testphase haben wir tolles Feedback erhalten, um den Service mit regulären Updates, neuen Features und einer beständig wachsenden Zahl von lustigen und spannenden Spielen zu verbessern“, betonen die Experten.

Geballte Kraft der Cloud

Amazon Luna basiert auf der „geballten Kraft der Cloud“, wie der Online-Versandhändler erläutert. Das heißt konkret, dass die eigentliche Software, die man braucht, um ein Spiel zu spielen, nicht lokal auf dem jeweiligen Endgerät – ganz egal ob Smartphone, Tablet oder Computer – installiert werden muss. Stattdessen wird sie über die Amazon-Datenzentren ausgespielt und auf die Geräte gestreamt. So fallen weder langwierige Downloads und Updates an, noch muss man sich teure Hardware kaufen. Auch etwaige, komplizierte Konfigurationen fallen weg.

Gratis ist der Dienst – natürlich – aber nicht. Wer auf dem US-Festland lebt und den Dienst austesten möchte, kann zwischen verschiedenen Abo-Modellen mit unterschiedlichen Preisen und Angeboten wählen. Dafür werden aktuell sechs Dollar pro Monat veranschlagt, wobei dieser mit Anfang April auf zehn Dollar steigen soll. Für Kunden des zahlungspflichtigen Amazon-Prime-Abonnements sind Teile des Dienstes sogar ohne weiteren Aufpreis inbegriffen. Wann der Dienst in Europa verfügbar sein wird, steht aktuell noch nicht fest.

Pressetext/Red.

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