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Springer-Beteiligung verlässt US-Markt

Immobilienplattform „Purplebricks“ will US-Geschäft nach Verlusten verkaufen oder schließen.
© purplebricks.co.uk

Die britische Immobilienplattform „Purplebricks“ zieht sich aus dem US-Markt zurück

Nach Australien will sich die defizitäre Axel-Springer-Beteiligung Purplebricks nun auch aus den USA zurückziehen. Die britische Immobilienplattform teilte am Mittwoch mit, das US-Geschäft zu verkaufen oder zu schließen. Die Geschäfte seien hinter den Erwartungen zurück geblieben. Der US-Umsatz sei zwar um 600 Prozent gestiegen, der operative Verlust habe sich aber auf 34,1 Millionen Pfund (38,1 Mio. Euro) mehr als verdoppelt. „Wir werden uns nun auf Großbritannien und Kanada konzentrieren, wo wir eine starke Präsenz haben“, erklärte Firmenchef Vic Darvey.

Purplebricks war 2017 in den US-Markt eingestiegen und hatte gehofft, seine Erfolge in Großbritannien dort wiederholen zu können. Das Unternehmen hatte bereits vor zwei Monaten eingeräumt, international zu schnell gewachsen zu sein und eine Überprüfung des US-Geschäfts angekündigt. Insgesamt verbuchte die Firma in dem im April endenden Bilanzjahr 2018/19 mit 52,3 Mio. Pfund einen fast doppelt so hohen Verlust wie im Vorjahr, während der Umsatz um 55 Prozent auf 136,5 Mio. Pfund stieg.

Der deutsche Medien- und Technologiekonzern Axel Springer hatte erst Anfang Juni seinen Minderheitsanteil an der britischen Immobilienplattform auf 26,6 Prozent von zuvor rund 12,4 Prozent aufgestockt.

 

APA/RED

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