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Spiele-Konsolen: Engpässe im Weihnachtsgeschäft

Bestimmte Elektrogeräte sind aktuell Mangelware - Weihnachtsgeschenke sollten also so früh wie möglich gekauft werden.
©unsplash

Gerade während des ersten Lockdowns stiegen die Verkaufszahlen vieler Konsolen, was nach wie vor für Liefer-Engpässe sorgt.

Der Verband der deutschen Videospielbranche (game) empfiehlt, elektronische Weihnachtsgeschenke möglichst früh zu besorgen. Grund dafür ist ein weltweiter Mangel an Computerchips – eine Folge der Pandemie. „Wir gehen davon aus, dass einige Gaming-Produkte im Weihnachtsgeschäft daher nur schwer zu bekommen sind“, so game-Geschäftsführer Felix Falk. Vor allem sind dabei Spielekonsolen und Grafikkarten betroffen.

Bereits zu beginn der Pandemie ist die Nachfrage nach Konsolen und anderen elektronischen Unterhaltungsmedien stark gestiegen, sodass beispielsweise die Nintendo Switch, das Aushängeschild der japanischen Videospiel-Firma Nintendo, über mehrere Monate quasi nicht verfügbar war. Die neuste Konsole aus dem Hause Sony, die Playstation 5, ist nach wie vor nicht im normalen Handel erhältlich, Lieferschübe im Online-Markt werden stets innerhalb weniger Minuten aufgekauft.

Engpässe in zahlreichen Branchen

Aber nicht nur Konsolen sind betroffen – auch die Fahrradindustrie kommt mit der Produktion kaum hinterher. Burkhard Stork, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verband (ZIV), rät Kauf-Interessenten daher, die Hochphase des Weihnachtsgeschäftes zu meiden und bereits jetzt zuzuschlagen: „Jetzt was Schönes kaufen, was im Laden steht oder lieferbar ist.“

Die Unterhaltungselektronik-Branche hingegen sei weniger stark von Lieferschwierigkeiten betroffen. Man gehe etwa bei TV-Geräten nicht von Knappheit im Weihnachtsgeschäft aus. Trotzdem ist es sinnvoll, lagernde Geräte direkt aus den Geschäften mitzunehmen, um letztendlich nicht ohne Geschenk dazustehen. Besondere Vorsicht empfiehlt sich dementsprechend bei Haushaltsgroßgeräten, wie Kühlschränken oder Waschmaschinen, die in den meisten Fällen angeliefert werden müssen.

APA/Red.

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