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So ticken die Medien jetzt

Heute, Krone, Kurier, Oberösterreichische Nachrichten, oe24: ED befragte die Macher der Medienhäuser nach ihrem Krisen-Management.
© Pixabay

Dem Schutz der Mitarbeiter vor Ansteckung gilt höchstes Augenmerk

In Zeiten einer Pandemie ist die breit gefächerte und zeitnahe Information einer möglichst großen Bevölkerungsmenge eine unumgängliche Notwendigkeit. Daher ist es wichtig, neben Online-Medien auch klassische Produkte wie Tageszeitungen, Magazine und vor allem auch herkömmliches Fernsehen – also keine Streaming-Dienste – aufrecht zu erhalten. Die österreichischen Medienmacher haben sehr rasch und professionell auf die neue Situation reagiert und individuelle Lösungen geschaffen.

Urlaub und Kurzarbeit

Gino Cuturi, Geschäftsführender Gesellschafter bei der Wimmer Medien GmbH, etwa erklärt: „Unter dem Motto‚Verantwortung für Oberösterreich‘ halten wir die produktionskritischen und systemrelevanten Bereiche soweit wie möglich am Laufen, um die Bevölkerung so gut informiert zu halten. Gerade jetzt ist die qualitative und gut recherchierte Information wichtiger denn je und kommt auch bei unseren Lesern dementsprechend an. Die Zugriffszahlen auf unseren Onlineportalen, besonders nachrichten.at, sind in den letzten Wochen extrem gestiegen. Organisatorisch haben wir uns so aufgestellt, dass ein Großteil von zu Hause aus arbeitet und die nicht systemkritischen Bereiche, wie von der Regierung vorgesehen, entweder Urlaub und Freizeitguthaben abbauen oder in Kurzarbeit gehen. Produktion und Zustellung funktionieren sehr gut, und die Mitarbeiter ziehen alle an einem Strang, was in Krisensituationen besonders wichtig ist. Auch in der Führung haben wir uns soweit abgesichert, dass es Backup-Möglichkeiten gibt, um auch von zu Hause funktionsfähig zu bleiben. In Summe funktioniert das Medienhaus sehr gut – allerdings freuen wir uns über jegliche Unterstützung im Werbeumfeld, da die Werbeeinnahmen stark rückläufig sind, wir aber unsere Dienste aufrechterhalten, um als anerkannter Informationsversorger für unsere Leser und Mediennutzer in dieser Krisensituation da zu sein und sie zu begleiten.“

Von Ernst F. Müller

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