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Snapchat schlägt Rezepte vor

Künftig kann man auf Snapchat mittels „Food Scan“ Fotos von Lebensmitteln machen und bekommt daraufhin Rezepte vorgeschlagen.
©unsplash

Snapchat will mit dem neuen Feature unter anderem Lebensmittelverschwendung vermeiden.

„Was koche ich heute?“ Diese Frage stellt sich vermutlich jeder regelmäßig. Das neuste Feature der Fotoplattform Snapchat will hier Abhilfe schaffen. Dieses ermöglicht es seinen Nutzern nämlich, das passende Rezept für Lebensmittel zu finden, die man gerade im Haus hat. So muss man als Nutzer lediglich ein Lebensmittel mittels Handykamera scannen und bekommt vom Algorithmus Kochrezepte vorgeschlagen, die sich daraus zaubern lassen. Eine derartige Scan-Funktion gab es zwar bereits, allerdings bisher nur für Pflanzen, Hunderassen, Wein oder Kleidungsstücke.

In Zusammenarbeit mit der Webseite „AllRecipes“ erkennt Snapchat mehr als 1.200 Lebensmittel und schlägt rund 5.000 Rezepte vor, inklusive Bilder, Kochzeit und Sterne-Bewertungen des Gerichts. Zudem wird beim Einscannen direkt der jeweilige Wikipedia-Eintrag des Artikels vorgeschlagen. Mit dem Feature wollen die Entwickler es beispielsweise Kindern und Jugendlichen erleichtern, erste Kochrezepte zu lernen, oder einfach für mehr Abwechslung in der Küche zu sorgen. Weiters sollen so auch einzelne oder schlecht haltbare Lebensmittel, mit denen sich auf den ersten Blick nichts mehr anfangen lässt, vor dem Mülleimer bewahrt werden.

Ganz fehlerfrei funktioniert der „Food Scan“ allerdings nicht, wie einige Nutzer feststellten: Scannt man etwa Cherrytomaten, werden Rezepte mit Kirschen vorgeschlagen, bei Avocados erkennt die visuelle Such-Funktion nur das äußere der Frucht. Besonders absurd: Eine Ingwerwurzel hält Snapchat für ein Reptil. Außerdem werden keine verarbeiteten Lebensmittel, wie beispielsweise Dosen-Tomatensoße, unterstützt.

Bisher ist das Feature übrigens nur in den Vereinigten Staaten verfügbar, soll aber wohl bald auch in Europa freigeschalten werden.

APA/Red.

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