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Snapchat-Nutzung steigt wieder

Die 280 Millionen täglichen Nutzer öffnen App im Schnitt 30 Mal pro Tag.
@ Pixabay

Snapchat wurde ursprünglich mit von alleine verschwindenden Fotos bekannt, aber nun versucht sich die App unter anderem auch als Plattform für Medieninhalte.

Daten der Foto-App Snapchat sollen mit der fortschreitenden Corona-Impfkampagne in den USA eine schrittweise Rückkehr zum normalen Alltag zeigen. „Wir sehen, dass die Leute wieder mehr ausgehen und Freunde treffen, oder zu Arbeit und Lernen zurückkehren“, sagte Gründer und Chef Evan Spiegel zur Vorstellung aktueller Quartalszahlen. Snapchat hoffe nun, das bereits hohe Wachstum aus der Pandemiezeit noch zu beschleunigen.

Denn mit einer höheren Aktivität im Alltag werde auch die App mehr genutzt. So habe Snapchat im März wieder mehr neue Freundschaften und Nachrichtenaustausch zwischen Nutzern verzeichnet. Derzeit öffnen die 280 Millionen täglichen Nutzer die App im Schnitt 30 Mal pro Tag – und jedes Mal ist eine Gelegenheit für Anzeigenkunden, ihnen Werbung zu präsentieren.

Impfkampagne in den USA kurbelt Nutzung an

In den USA mit 330 Millionen Einwohnern wurden in den ersten drei Monaten der Amtszeit von Präsident Joe Biden rund 200 Millionen Corona-Impfungen verabreicht. Zugleich glauben die Snapchat-Macher, dass Coronagewohnheiten wie Onlineshopping auch nach dem Ende der Pandemie eine größere Rolle als zuvor spielen werden. Sie setzten in der Krise massiv auf sogenannte erweiterte Realität, bei der auf dem Display digitale Objekte in die reale Umgebung eingefügt werden. Daraus entstanden nicht nur Spaß-Anwendungen, sondern auch Geschäftsmodelle wie die Möglichkeit, Mode oder Kosmetik virtuell auszuprobieren.

Die Rechnung ging auf: Der Umsatz sei im ersten Quartal im Jahresvergleich um rund zwei Drittel auf 769,6 Millionen Dollar (638,9 Mio. Euro) hochgesprungen, wie die Betreiberfirma Snap mitteilte. Die Zahl täglich aktiver Nutzer stieg im vergangenen Quartal um 15 Millionen auf 280 Millionen. Davon kommen 93 Millionen aus dem Heimatmarkt USA und 77 Millionen aus Europa.

 

APA/Red.

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