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Sexuelle Übergriffe bei „The Voice of Holland“

Die niederländische Justiz hat strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet, die Show wird vorerst abgesetzt
©unsplash

Der Skandal um die Castingshow ist die bisher größte #MeToo-Affäre in den niederländischen Medien

Im Jänner hatten dutzende, meist junge Frauen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen von sexuellen Übergriffen in der Show „The Voice of Holland“ berichtet. Unter den Beschuldigten: Der Bandleader, der Coach und ein Regisseur. So warf eine junge Kandidatin der Show etwa dem prominenten niederländischen Rapper Ali B. vor, er habe sie zum Sex gedrängt und seine Machtposition ausgenutzt. Nach Anzeigen von insgesamt fünf Frauen seien nun Ermittlungen gegen vier Beteiligte der Show wegen möglicher Sexualdelikte eingeleitet worden, wie die Staatsanwaltschaft in Amsterdam am gestrigen Montag mitteilte.

Der Skandal um die Castingshow ist die bisher größte #MeToo-Affäre in den niederländischen Medien. Der Rapper Ali B. wies die Vorwürfe bereits zurück. Auch der Medien-Unternehmer und langjährige Produzent, John de Mol, hatte sich schockiert geäußert. RTL Nederland, der für die Show verantwortlich ist, setzte „The Voice of Holland“ vorerst ab und kündigte eine sorgfältige Untersuchung an.

APA/Red.

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