Skip to content. | Skip to navigation

Facebook ändert hausinterne Politik

 

Facebook gewährt Opfern mehr Rechte

 

Fast ein Jahr nach Microsoft und erst im Zuge einer neuerlichen Debatte über sexuelle Belästigung im Silicon Valley erlaubt nun auch Facebook seinen Mitarbeitern, derartige Vorwürfe vor Gericht zu bringen. Die Verpflichtung, sich einer Schlichtung zu unterwerfen, wurde abgeschafft. Sexuelle Belästigung sei etwas, was man sehr ernst nehme und wofür es keinen Platz bei Facebook gebe, versicherte der Konzern demnach.

 

Aktueller Anlass waren Proteste von Mitarbeitern bei Google gegen den zweifelhaften Umgang mit vermeintlichen Opferrn sexueller Nötigung. Nachdem Tausende Google-Angestellte vor einigen Tagen zeitweise die Arbeit niedergelegt hatten, hatte der US-Digitalkonzern die hauseigene Politik zum Umagang mit Vorwürfen sexueller Belästigung geändert. So sollen Betroffene nun selbst entscheiden können, ob sie solche Fälle vor privaten Schiedsgerichten klären lassen wollen. Diese Wahlfreiheit will nun auch Facebook gewähren.

Bildcredit: pixabay