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Serbische Tageszeitung findet keine Druckerei

Die regierungskritische Zeitung „Nova“ weiterhin ungedruckt
© Pixabay

Serbien wartet schon längere Zeit auf das Erscheinen einer neuen Tageszeitung. Das regierungskritische Blatt „Nova“ gehört zur United Media Gruppe. Diese ist bei der Regierung nicht gut angeschrieben, nachdem eine Journalistin vor einem Jahr Aufsehen erregte, als sie wegen eines kritischen Corona- Berichts in 48- stündigen Polizeigewahrsam genommen wurde. In ihrem Report schrieb sie über Mangel an Schutzausrüstung sowie chaotische Arbeitsbedingungen inmitten der Corona- Pandemie. Die Journalistin Ana Lalic kam nach Protesten diverser Medienorganisationen Stunden später wieder frei.

Keine der größeren Druckerei des Landes sei bereit, das Blatt „Nova“ daher zu drucken. Besorgt über diese Haltung zeigte sich die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF). Man sehe die Medienvielfalt in Serbien in Gefahr. In dem am Dienstag veröffentlichten RSF- Pressefreiheitsranking belegte das Land Platz 93. 

APA/ Red.

 

 

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