Skip to content

Schweiz debattiert über Werbeverbot für Billigfleisch

Auch die Politik in Österreich sei gefordert, entsprechende Maßnahmen in Gang zu setzen.
@Pixabay

Über ein Werbeverbot für Billigfleisch soll auch in Österreich nachgedacht werden.

In der Schweiz wird derzeit eine hitzige öffentliche Debatte geführt: Das Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) denkt nämlich darüber nach, Werbung für Billig-Fleisch zu verbieten. Als Grund nennt BLW-Vizedirektor Aebi in einem Interview mit der „NZZ am Sonntag“ die schlechte Klimabilanz von Fleisch. Vier Pfoten fordert ein solches Verbot in Österreich seit langem, da Fleisch sowohl in Supermärkten als auch in der Gastronomie immer mehr zum Lockmittel wird. Die Folgen sind nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Tiere und die Landwirtschaft verheerend.

„Die Diskussion in der Schweiz muss auch bei uns endlich ernsthaft geführt werden, zumal auch in Deutschland Landwirtschaftsministerin Klöckner schon ein Verbot von Fleischrabatten gefordert hat. Denn Fleisch wird regelmäßig verschleudert, als ob es wertlos sei. Dahinter steht aber ein Tier, das dafür sein Leben lassen musste. Wenn Lebensmittel so billig sind, sollten eigentlich bei den Konsumentinnen und Konsumenten alle Alarmglocken schrillen. Denn wir zahlen letztlich alle einen hohen Preis dafür“, meint
Vier Pfoten Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck.
APA/Red.
Gefällt Ihnen der Beitrag?
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email