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Satelliten-Internet für die Katz

Elon Musk verkauft Space-X-Dienst Starlink um 500 Euro pro Monat
© Aaron Taylor/Twitter

Die Verbindungsstabilität lässt bei den Preisen zu wünschen übrig

Unter dem Namen Starlink bietet Elon Musks Weltraumfirma Space X seit geraumer Zeit Satelliteninternet an. Bis Mitte Jänner wurden bereits 2.000 Kleinsatelliten ins All geschossen, etwa 1.500 davon sind bereits in Betrieb und versorgen die Erde mit Breitband aus dem Weltraum. Wie der Space-X-Gründer und Tesla-Chef nun ankündigte, wird der Dienst nun um eine Premium-Funktion erweitert, die höhere Datenraten und eine bessere Verbindung auch bei Schlechtwetter verspricht.

Starlink Premium verspricht bis zu 500 Mbps

Wer in den Genuss von 150 bis 500 Megabits pro Sekunde (Mbps) beim Download und 20 bis 40 Mbps beim Upload kommen will, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Statt der jetzt anfallenden 100 Dollar bzw. Euro kostet Starlink Premium nämlich 500 Dollar im Monat. Nachdem die Europreise bisher 1:1 umgelegt wurden, wird das Highspeed-Internet aus dem All aller Voraussicht nach bei uns 500 Euro kosten. Dafür vormerken kann man sich in Österreich bisher noch nicht.

Um das Satelliteninternet überhaupt nutzen zu können, muss man allerdings auch eine spezielle Empfängerschüssel installieren. Kostet diese beim Standardtarif einmalig 499 Euro, fallen für die Premium-Hardware 2500 Dollar bzw. Euro an. Starlink zufolge wolle man mit dem Dienst kleine Firmen, Geschäfte und „Super“-User auf der ganzen Welt ansprechen. Für den stolzen Preis und die hohen Gebühren bekommt man zumindest Support rund um die Uhr.

30.000 Satelliten als Ziel

Ob der Premium-Dienst auch in Europa bereits ab dem zweiten Quartal freigeschaltet wird, ist fraglich. Der entsprechende Link wurde zumindest zur Webseite hinzugefügt. In Österreich etwa kann das Satelliteninternet von Starlink derzeit nur in einigen Regionen gebucht werden. Eine Prüfung einiger Adressen in Wien und Vorarlberg ergab lediglich, dass man sich vormerken kann. Im Grazer Raum spuckte die Webseite hingegen aus, dass der Dienst bereits verfügbar sei.

Aktuell darf Space X genau 4.408 Satelliten in einem Orbit von etwa 550 Kilometern Höhe betreiben. Als längerfristiges Ziel sind 30.000 Satelliten geplant, die aus dem Weltraum die gesamte Erde mit Breitbandinternet versorgen sollen. Vermarktet wird der Dienst derzeit so, dass er eher für entlegene ländliche Gebiete gedacht ist, wo Glasfaser und selbst Mobilfunkstationen Fehlanzeige sind. Das Projekt ist wie andere riesige Satellitennetzwerke umstritten. APA/RED.

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