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Russland gegen Google

Die nächste Runde vor Gericht
© Pixabay

Russland scheint weiterhin „Krieg“ gegen die Medienbranche zu führen.

Der US-Internet-Riese Google ist erneut in Russland zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Diesmal in Höhe von 6,5 Millionen Rubel. Grund dafür ist der Vorwurf, dass Google unerwünschte Inhalte nicht konsequent gelöscht haben soll. Über den Fall entschieden, hatte ein Gericht am Mittwoch in Moskau.

Das jüngste Urteil gegen den US-Konzern erfolgte nur wenige Stunden nach einer Drohung der Medienaufsichtsbehörde, YouTube in Russland ganz oder teilweise zu blockieren, da die Videoplattform zwei Kanäle des deutschsprachigen Ablegers von RT gesperrt hatte. Wie ExtraDienst berichtete, hatte YouTube RT DE offline genommen, da diese gegen die Nutzungsrichtlinien verstoßen haben, wonach keine Fehlinformationen bezüglich des Corona-Virus verbreitet werden dürfen.

Google war in den vergangenen Monaten – ebenso wie Facebook, Twitter und TikTok – wiederholt zu Geldstrafen verurteilt worden. Einige Internetkonzerne gingen zuletzt gegen diese Urteile vor. Seitens der russischen Behörden wird ihnen vorgeworfen, Inhalte wie kinderpornografisches Material und Suizidaufrufe nicht konsequent entfernt zu haben.

Kritiker hingegen beklagen, dass Russland damit versuche, die Meinungsfreiheit im Internet einzuschränken.

APA/ Red.

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